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Abschluss-Reise

5. 6. 2007 · Kategorie: Irland

Seafinn Lodge

26.Anreise zum Dublin Airport, um Viola und Bruedger abzuholen.Dort wurde das Auto gleich nach Ankunft abgeholt.Wir sollten erst einen raeudigen Chevy Carlos mit abgefahrenen Reifen bekommen. Wir haben gestreikt und darauf einen Opel Astra Coupe, der gerade einmal 900km gefahren wurde, erhalten. Bruedger, der sich schon nach kurzer Zeit an den Linksverkehr gewoehnt hat, ist angenehm nach Kerry gefahren.
24 uhr Ankunft an Violas “Seefin Lodge”.Stockfinster ging es die schmale Strasse hinauf.
Der Wind Peitschte gegen die “Seefinn Lodge” und das Thermometer zeigte lediglich 7 Grad an, sodass die beiden Deutschen, die in der Heimat bei 32 grad gestartet sind, einen gewaltigen Temperaturschock erleiden mussten.”wie im winter” waren eines der ersten Worte von Viola und Bruedger, als wir das Ziel erreicht haben.
Wie ueblich in Irland wird auch in Violas Lodge mit Torf geheizt. Mit Bierchen und re-importiertem Whiskey haben wir bis 4 uhr morgens die Waerme des Kaminfeuers genossen.

27.Mai
Ausschlafen bis 12 uhr mittags.
Nach dem Aufstehen starrte ich mit verblueffenden Blick in die Weite der irischen Natur aus dem Wohnzimmerfenster der “Seefin Lodge”. Einfach nur beieindruckend und ueberwaeltigend, waren die erste Worte am Morgen. Diese Schoenheit von Natur war eine besondere Beilage fuer unser Fruehstueck.  Wie im Kino schweift der Blick von Bergspitze zu Bergspitze hinab zum See und wieder aufwaerts zur hoechsten Erhebung irlands.
Nach dem Essen wurde die unsere Dusche fuer die naechsten Tage installiert.Das Prinzip ist denkbar einfach: man nehme ein 4 Meter langes Kunststoffrohr und steckt es in den Bach, der den Berg am Haus herunterfliesst. Ein paar Meter bergabwaerts soll dann das kalte Wasser aus dem Rohr auf den nackten Koerper prasseln.
Theoretisch sollte diese natuerliche Form einer Dusche funktionieren, jedoch haben wir die Konstruktion am selben Tag nicht sofort ausprobiert, was bei 9 Grad Lufttemperatur auch einiges an Ueberwindungskraft benoetigt.
Anschliessend gingen wir los, um die Gegend zu erkunden.Wunderschoene weite gruene Wiesen mit Straeuchern, verlassene Cottages  von verstorbenen Farmern, die niemand mehr beziehen moechte, lebende und dahingeraffte Schafe praegen das Landschaftsbild hier im umkreis der Lodge.
“Immer schoen die Tore schliessen”, waren die Worte von viola, damit die Schafe und Ziegen nicht ueber Violas Garten herfallen.
Leider haben es doch ein paar freche Ziegen geschafft auf das Grundstueck zu gelangen.
Abends wieder am Feuer. Schlafen gegen 0:30

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28.mai
geschafft – ueberwunden. Die Dusche in der freien Natur wurde eingeweiht. Ich war der dritte, der unter die eiskalte Konstruktion durfte. Anfangs war ich doch skeptisch, ob die Sache machbar ist. Aber eigentlich war es super erfrischend, dass ich mich schon freute das kalte Wasser am naechsten Morgen wieder nutzen zu duerfen. Da das Wetter entgegen der Vorhersagen spitze war, haben wir uns entschlossen den “Ring of Kerry” zu fahren.
Fuer mich das dritte mal.
Neuheit dabei war, dass wir ein komisches “Fort” angsteuert haben. Auch ein Ufer von “Caherdaniel” an der Kueste der Iveragh Halbinsel wurde angefahren.
Am Abend ging es zum Einkaufen: Viel Bier, besonders Kilkenny und Guinness, was in der Dose natuerlich nicht dem wahren Draught entspricht. Da es in der “Seenfinn Lodge” leider keine Biergaleser gibt, wurden Nescafeglaeser zweckentfremdet.

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29.mai
9 uhr: Der “Meister” hat mich gerufen und somit geweckt Ich war immer der letzte, der aufgestanden ist.
Die beiden Kandidaten lagen dann schon im Garten, um sich zu braten. Ich schnappte mir eine Gartenliege und habe mich zu den beiden gesellt, um dort meinen Schlaf nach draussen zu verlagern. War eine super Sache. Irgendwann erschien ein Ire namens John, der Violas Papa besuchen wollte. Wahrscheinlich war er etwas verstoert, dass er nur uns angetroffen hat. Nach dem Fruehstueck unter Sonnenschein sind wir los zum Strand (“Rossbeigh Beach”). Unser Vorhaben hier Baden zu gehen, wurde konsequent umgesetzt. Aussentemperatur: 14 Grad bei Sonnenschein. Das Meer war waermer als erwartet. Eine spitzensache war der Gang in das Wasser am wunderschoenen “Rossbeigh Beach”. Nachmittags haben wir uns wieder auf die Terasse gelegt.Da der Wind immer kaelter wurde, haben Bruedger und ich unseren Schlafsack gegriffen, damit wir auch die Kaelte aushalten koennen.
Bei Regen Abendessen: zum dritten mal in Folge Nudeln

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30. Alles sprach fuer einen richtigen irischen Regentag. Meister wollte unbedingt zu den Moher Klippen.Da fiel mir doch gleich ein, dass sich dort der megasupergeileturbo Dolmen “Poulnabrone” befindet.Von so einem Teil habe ich die letzten Monate getrauemt. Mein letzter Wunsch in Irland koennte somit erfuellt werden.
Wir haben entschieden, dass die Hinfahrt ueber die “Shannon Breeze” Faehre gehen soll, was fuer mich auch eine Neuigkeit war.
Endlich bei den Klippen angekommen, mussten wir leider feststellen, dass unsere geplante Wanderroute nicht mehr moeglich ist, da diese Opfer der Umbaumassnahmen wurde.
Die Spannung stieg an, denn nun naeherte sich der Hoehepunkt. Durch den Burren ging es zum lang ersaehnten
Dolmen, den wir zuerst verfehlt haben.
Viola und Bruedger waren entauescht.Sie nannten es “Poller” oder “Teil”.
Leider musste ich mein Liebling nach kurzer Zeit verlassen.
Ankunft an der “Seefinn Lodge” gegen 23:30 uhr.
in der Nacht haben wir uns noch eine schoene Pizza reingeschoben.

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31.Mai
Der tag Begann mit der taeglichen Dusche am Bach.Nach dem Fruestueck starteten wir die Tour zum Gipfel der ”Seefinn” (498 Meter)  . Atemberaubende Blicke wurden uns geboten, als wir uns den Gipfel naeherten. Mit Blick auf das Meer und dem “Rossbeigh Beach” haben auf dem Gipfel entspannt. Bilder sagen hier mehr als Worte. Unbeschreiblich schoen war die Tour hinauf zum Gipfel.  Eine 6-7 Km Wanderung durch unwegsames Gelaende vorbei an dahinraffenden, aber auch lebenden, Schafen.
Unser Abendmahl war wieder eine Pizza.Kulinarisch war die Reise nicht sehr abwechlungsreich.Erst Nudeln und Pizza. Dafuer waren es die Ausfluege, Wanderungen, Blicke und Erlebnisse umso mehr. Der Abend wurde mit einem Pubbesuch (endlich richtiges Draught Guinness) und einem  Strandspaziergang beendet.

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1. Juni.

Der letzte Tag wurde mit einer ausgiebigen Strandwanderung am “Rossbeigh Beach” inklusive Muschelsammelaktion gestaltet. Natuerlich wurde noch die “Seefin Lodge” auf Vordermann gebracht, da Violas Eltern gleich nach uns das Haus uebernehmen sollten.

2. Juni

2:00 Nachts: Der Wecker klingelt. Leider ging es wieder zurueck nach Hause. Eine laetzte lustige Aktion bot uns ein kleiner ins Haus gehuepfter Frosch, der von Viola wachgekuesst werden wollte.


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