Der Konsum bringt unsere Gesellschaft mit seiner fesselnden Eigenschaft immer häufiger in Kaufzwänge, die Glück & Lust für mehr hervorrufen sollen.
So ist schon bei einem 6 jährigen Kind die Konsumbegierde stark
ausgeprägt. Sämtliche Maßnahmen der Industrie suggerieren dem
Kind eine schöne Welt.
Aber nicht nur Kinder unterliegen der Pflicht des Kaufens.
Schaufensterfiguren präsentieren überall mit einer idealen Figur den neuesten
Trend. Ganze Wände werden von Mobiltelefonen geziert.
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Überdemensionale Schuhe nehmen den Platz einer ganzen Ladenwand ein. Man könnte glauben, die tollsten Sachen seien zum Greifen nah.
Wohin man schaut, die ganze Stadt besteht aus Glaswänden mit den
stylischsten Sachen, neuesten Digitalkameras, der teuersten Uhr oder den
leckersten Hamburgern, die uns alle ein besseres Ich geben sollen.
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Mit meiner Fotostrecke stelle ich die verschiedenen Ausprägungen der Schaufenster vor. Dabei sollen aber die Konsumenten, die einen langen Marsch in der Stadt oder Regen für die Objekte hinter der durchsichtigen Wand in Kauf nehmen, im Einklang mit den Schaufenstern festgehalten werden.
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Wesentliches Gestaltungsmittel waren für mich die Spiegelungen in den Schaufenstern. Ziel war es, den Konsumenten nicht direkt auf das Bild zu
bekommen, sondern über eine Spiegelung zu zeigen.
Die Spiegelungen an der Scheibe verraten noch mehr über die
Welt der Schaufenster und Konsumenten, z.B. welche Autos
sie fahren oder was andere Schaufensterpuppen für Sachen anpreisen.
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